Chemieolympioniken im Juniorlabor

Am 29. und 30. Januar 2020 besuchten uns zwanzig Chemieolympioniken aus Hessen und Thüringen und experimentierten zum Thema „Grüne Synthese eines fluoreszierenden Naturstoffes“ im Juniorlabor. Im Darmstädter Echo vom 31. Januar 2020 erschien ein Bericht zur Veranstaltung.

Der folgende Beitrag wurde von der Landesbeauftrage für die internationale Chemieolympiade aus Thüringen, Dr. Uta Purgahn (Gymnasium „Albert Schweitzer“, Erfurt), verfasst:

Vom 26. Januar bis 30 Januar 2020 fand in Darmstadt das 5-tägige Landesseminar zur Vorbereitung auf die Internationale Chemieolympiade (IChO) statt. Die teilnehmenden zwanzig Chemieolympioniken, 10 aus Hessen und 10 aus Thüringen, haben sich dafür über eine Klausur im Dezember qualifiziert. Diese Klausur stellt die zweite Stufe eines insgesamt 4-stufigen Auswahlprozesses dar und ermittelt die Landesbesten in den einzelnen Bundesländern. Es nach ganz oben in die deutsche Mannschaft zu schaffen, das ist das Ziel aller hier in Darmstadt über Musteraufgaben grübelnden, sich auf fachliche Inputs einlassenden und aktuell im MERCK-TU Darmstadt-Juniorlabor experimentierenden Schülerinnen und Schüler.

Tatsächlich geht die Olympiade für 17 Olympioniken des Landesseminars weiter, stellen die Hessen und Thüringer fast ein Drittel der zugelassenen 60 deutschen Drittrundenteilnehmer. Dass Hessen und Thüringen erstmals derart stark in der dritten Runde vertreten sind, der Traum des Internationalen Ausscheides in den letztes Jahren sogar für vier Hessen und Thüringer real wurde,
dieser Erfolg ist unbenommen auch der Firma MERCK zu danken. Seit Jahren unterstützt MERCK das Landesseminar finanziell und personell, getragen von den Abteilungen Visitor Communications/Site management, Educational Partnerships und dem MERCK-TU Darmstadt-Juniorlabor. Dreimal MERCK und ein dreifaches Dankeschön an Frau Strobl, die uns interessante Einblicke in verschiedene Analytik-Abteilungen bei der Werksführung eröffnete, an Herrn Dr. Eberle (MERCK) und an Frau Dr. Andrea-Katharina Schmidt (TU Darmstadt), die uns das experimentelle Arbeiten im Juniorlabor ermöglichten, inbegriffen Chemikalien und Gerätschaften, die teils eigens für die Olympioniken angeschafft wurden. Wenn die Chemie sprichwörtlich stimmt, dann ist eben Vieles möglich, wachsen Schülerinnen und Schüler über sich hinaus und motivieren damit auch uns, die Landesbeauftragte zur Internationalen Chemieolympiade, Dr. Uta Purgahn (für Thüringen) und Landeswettbewerbskoordinator Marco Dörsam (für Hessen).

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Weitere Informationen:
http://icho-hessen.de/
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